Dr. Schuhmann Gruppe: der Kunde steht im Mittelpunkt

Steuerberater und Rechtsanwälte für Ihren Erfolg


Herzlich Willkommen auf der Homepage
der Dr. Schuhmann Gruppe.

Als bundesweit tätiges mittelständisches Beratungs-
unternehmen mit den Schwerpunkten Steuern & Recht
haben wir uns einer konsequenten Mittelstandsorien-
tierung verschrieben. Für Sie als Unternehmer, Frei-
berufler, Arbeitnehmer oder Rentner setzen wir uns ein.

 

Aktuelle Informationen und Links zur Coronakrise

 

Hilfsprogramme

 

Novemberhilfe/Dezemberhilfe

Um das Verfahren so einfach wie möglich zu halten, werden diese Kosten über den Umsatz angenähert. Bezugspunkt ist daher der durchschnittliche wöchentliche Umsatz. Der Erstattungsbetrag beträgt 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes für Unternehmen bis 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um nicht in eine detaillierte und sehr komplexe Kostenrechnung einsteigen zu müssen, werden die Fixkosten also pauschaliert.

Eine Antragstellung ist noch bis einschließlich 30.04.2021 möglich.

 

Überbrückungshilfe III

Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb (aller Branchen) sind für den Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 antragsberechtigt, sofern sie in einem Monat einen Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben.

Die Förderhöhe für das einzelne Unternehmen bemisst sich nach den Umsatzeinbrüchen der Fördermonate im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Jahr 2019. Die Überbrückungshilfe III erstattet einen Anteil in Höhe von

  • bis zu 90 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 %
  • bis zu 60 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 % und ≤ 70 %
  • bis zu 40 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 % und < 50 %

im Fördermonat im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019.

Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie z.B. die Grundsicherung. Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften, welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III nicht in Anspruch nehmen, können einmalig als Unterstützungsleistung (Neustarthilfe) 50 Prozent des im Vergleichszeitraum erwirtschafteten Referenzumsatzes erhalten. Die Neustarthilfe beträgt maximal 7.500 Euro.

Unterstützung durch KfW und LfA in Form von Darlehen

Betroffenen Unternehmen wird zusätzliche Liquidität zur Verfügung gestellt.
Die Hausbanken erhalten 70 bis 90% Haftungsfreistellung.
Hierdurch ist deren Risiko wesentlich geringer, was die Kreditvergabe vereinfacht.
Erster Ansprechpartner für diese Unterstützung ist immer die Hausbank.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

Steuerliche Maßnahmen


Insoweit ist Ihr erster Ansprechpartner natürlich weiterhin unsere Kanzlei, bitte sprechen Sie uns daher an.

Neben der Erstattung und Anpassungen von Vorauszahlungen, der Stundung von Steuerzahlungen und der Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen werden beispielsweise auch Aufstockungen des Kurzarbeitergelds steuerfrei gestellt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Kurzarbeit

– Bei Ausfall von 10% der Belegschaft (statt bisher 30%) kann Kurzarbeit beantragt werden.
– Sozialversicherungsbeiträge werden vollständig von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.
– Auf den Abbau von Überstunden kann ganz oder teilweise verzichtet werden.
– Die maximale Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld wurde von 12 auf 24 Monate verlängert.
– Auch Leiharbeitnehmer können Kurzarbeitergeld beziehen.

Weitere Links zum Kurzarbeitergeld

Übersicht Kurzarbeitergeld

Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Zivilrecht

Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht

Am 27.03.2020 hat der Bundesrat zahlreiche Änderungen im Miet-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht gebilligt, die zwei Tage zuvor vom Bundestag verabschiedet wurden. Hierdurch sollen die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Unternehmen und Privatpersonen abgemildert werden.

So werden zu Gunsten von Verbrauchern und Kleinstunternehmen Leistungsverweigerungsrechte eingeführt. Eingeschränkt wird auch das Recht des Vermieters zur Kündigung von Mietverhältnissen wegen Zahlungsverzugs. Dies sowohl bei Wohnungs- als auch Gewerberaummiete. Zudem sollen bei Verbraucherdarlehensverträgen unter bestimmten Umständen gesetzlich angeordnete Stundungen für Zins- und Tilgungsleistungen greifen. Ebenso soll die Kündbarkeit seitens des Darlehensgebers eingeschränkt werden. Auch wird die Pflicht zur Insolvenzantragstellung bis zum 30. September 2020 unter bestimmten Voraussetzungen ausgesetzt. Weitere Informationen finden Sie unter:

www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-informationen-miete-verbraucherschutz-1734914

Alle Regelungen gelten dabei grundsätzlich nur für einen begrenzten Zeitraum und sollen bis zum Ende der derzeitigen Ausnahmesituation die Rückkehr zur bisherigen Rechtslage sichern.

Arbeitsrecht

Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Coronavirus und arbeitsrechtliche Auswirkungen

www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

Entschädigungsanspruch bei Kinderbetreuung: Können Eltern wegen der behördlichen Kita- und Schulschließungen nicht arbeiten, erhalten sie unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung. Mehr Infos unter:

www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/sozialschutz-paket.html